Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Eingängen. Die  analogen und die digital Eingänge. Wenn man diese beiden Eingänge verarbeiten kann, dann man sich seine Haussteuerung ganz einfach selber bauen. In diesem Teil nun die Analogen Eingänge.


Kurz gesagt sind analoge Eingängen stufenlose Signale. Bei einem Schalter gibt es zwei Zustände EIN und AUS, bei Sensoren gibt es Theoretisch unendlich viele Signale. So kann der Schalter EIN oder AUS zurückmelden. Ein Temperatursensor dagegen kann -10 Grad, +100 Grad und alles dazwischen zurückmelden. 

Stellungen beim digitaler Eingang

1 unterschied analoge digitale signale siemens logo

Stellungen beim analogen Eingang

2 unterschied analoge digitale signale siemens logo

 

Um diese vielen unterschiedlichen Informationen auszuwerten braucht man die analogen Eingänge. Viele der gängigen Sensoren liefern ein „fertiges“ Signal. Nämlich eine Spannung zwischen 0 und 10 Volt, meist mit ein oder zwei Stellen hinter dem Komma. Es kann also 5,55 oder 3,21 Volt verarbeitet werden. Da dies die gängigste, genauste und vor allem standardisierteste Art ist, werde ich auf diese Art der Messung eingehen. 

Um die Analogen Eingänge besser zu verstehen möchte ich das an zwei Beispielen zeigen die ich erst vor kurzem für jemand programmiert habe. Dabei werde ich die Schaltung im Schaltplan darstellen, das Programm in der Logo soft Comfort erstellen und mit dem Logo Web Editor die Visualisierung darstellen. 

  1. Helligkeitsregelung für die Gartenbeleuchtung --> könnte auch für eine Jalousie verwendet werden
  2. Heizungsregelung Raumtemperatur mit Ofenerkennung und Nachtabsenkung --> in arbeit (link folgt)

!!! Werden die analogen Eingänge der Logo verwendet muss immer eine 12 oder 24 Volt Logo verwendet werden. Die 230 Volt Logo Module können nur digitale Signale verarbeiten. Die Spannung für die einzelnen Sensoren können direkt vom Siemens Netzteil abgegriffen werden, genauso wie die Schalter. Aber Vorsicht, das kleinste Netzteil der Logo hat nur ca. 1,4 Ampere, sollten sehr viele oder Stromintensive Sensoren angeschlossen werden. Sollte ein 2 oder 4 Ampere Netzteil verwendet werden. 

Egal welcher Sensor, es gibt fast immer 3 Anschlüsse. Den Spannungseingang meist eine Wechsel oder/und Gleichspannung mit 12 oder/und 24 Volt und einen 0-10 Volt Ausgang, der an I1, I2, I7 oder I8 angeschlossen werden kann. Bitte beachten: die Eingänge der Logo und die Eingänge in Logo soft nicht nicht identisch,

  • Logo I1 = I3 im Programm
  • Logo I2 = I4 im Programm
  • Logo I7 = I1 im Programm
  • Logo I8 = I2 im Programm  

 

Verarbeitung des 0-10 Volt Signales 

 Nun muss der Logo nur noch „gesagt“ werden was 0 Volt ist und was 10 Volt ist. Bei einem Temperaturfühler können 0 Volt gleich 0 Grad und 10 Volt gleich 100 Grad sein. 0 Volt können aber auch -50 Grad und 10 Volt 120 Grad sein. Was genau das 0-10 Volt Signal aussagt findet sich immer ganz genau im Datenblatt, deshalb immer vorher lesen. 

Um die analogen Sensoren besser zu verstehen habe ich hier zwei konkrete Beispiele, die ich als Anfragen bekommen habe. 

 

Helligkeitssteurung in Abhängigkeit von dem LUX Wert der Umgebung.

 

Raumtemperatursteuerung mit Nachtabsenkung, Fenster und Kamin Kontakt.

 


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