Ich wurde gebeten im Alpha Kurs etwas zu mir zu sagen und weil ich das eh schon schriftlich hatte, gibt es die kurze Geschichte zu mir auch hier. Auch wenn ich schon mal so ähnliches geschrieben habe, hier eine kleine Erweiterung.

Es gab schon immer zwei Dinge die mich schon immer begeisterten, das waren das basteln und das entwerfen, das kreative sein und das schaffen, noch heute ist es so dass ich kaum stillsitzen kann, ich muss immer etwas tun. Einfach nur einen Film anschauen fällt mir schwer.

1.0 ronnie berzins

Das andere ist das Radfahren. Wir haben alles möglich gemacht, mit dem BMX in den See gesprungen, mit dem Mountenbike kreuz und quer durchs Land, Berg hoch und Berg runter. So war das, es ging darum anderen zu gefallen, Respekt zu haben. Gut auszusehen. Den größten Bizeps und das beste Sixpack zu haben. Und damit natürlich auch die schönsten Mädchen.

1.1ronnie berzins

Ich war glücklich mit meinen Leben, ja ich war zufrieden. Was wollte ich mehr, ich bin und war nicht der schlauste in der Schule aber Handwerklich hat mir keiner was vor gemacht. Lernen fiel mir schwer, Mathe verstehe ich bis heute nicht aber eine Maschine auseinandebauen und wieder zusammenbauen, elektrische Schaltungen verstehen, solange tüfteln bis es wieder tut, das ist meine Welt. 

Eines Tages kommt der Vater eines Freundes zu mir und fragt ob ich der Ronnie bin, ich dachte schon bei mir jetzt gibt es wieder ärger, wegen einer Schlägerei oder eines Fahhrads.

Aber das war es nicht, ich habe das Rad von seinem Sohn repariert und das fand er so toll und wollte mich fragen ob ich nicht Räder für Russland reparieren wollte. Sie sammeln 10 Schroträder und machen zwei ganze daraus und wenn ich mal ein Teil brauche könnte ich auch eines haben.  Am nächsten Samstag bin ich dann mit in die Gemeinde. Wir haben den Vormittag Räder repariert und dann gab es essen. Wir setzten uns an den Tisch und als ich mein esseb auf dem Teller hatte fing ich an zu essen. Bis mir jemand sagte „wir beten hier immer vor dem essen“, fast hätte ich gelacht. So bin ich mit Christen in Kontakte gekommen.

Das ging dann so ein Jahr, ich bin in den Gottesdienst mit, in die Teestube und im lauf der Zeit wird einem Klar, das ist es. Ich gehöre nich zu denen Menschen, die total am Boden zerstört waren, keine Hoffnung hatte 5 mal geschieden, Drogenabhängig, Alkoholkrank und dann eingeschult worden sind. 

Nach so einem Jahr war mir klar ich muss mich entscheiden. Mir war klar, also entweder ich mach diese Sache mit Jesus oder ich lasse es. Aber immer so mitlaufen, einfach nur dabei sein, das geht nicht auf die Dauer. 

Mir war klar wenn ich ja sagen, dann gehöre  ich zu Jesus aber dann wird und muss sich mein Leben auch ändern. Das habe ich schon mitbekommen. Es gab so ein paar dinge die ich schwierig fand. Nicht einfach mit jeder Frau ins Bett, immer nur seinen Vorteil suchen, keine Pornos mehr, kein stehlen, meine Freundschaft zu meinen rechten Freunden.

Was sollte ich tun und eines Tages habe ich mich hin gekniet und gebet. Ich möchte dein Kind sein, ich will mit dir leben. Doch anstatt das ein Licht vom Himmel und ein Engelskonzert los ging. Wurde mir nur nach und nach klar, dass ich bereits mit Jesus lebt. Das es gut war ja zu ihm zu sagen. Ganz bewusst ja zu sagen. Doch Jesus hatte mein Leben bereits durch den Kontakt mit Gemeinde und mit Christen verändert.

Mir wurde klar ich bin Kind Gottes nicht nur durch dieses eine Ja sagen geworden, sondern durch den Kontakt mit Christen und mit der Gemeinde, durch ein hinwenden zu Jesus, zu seinem Wort und zu seiner Gemeinde.

 

Ich war in der Ausbildung zum Kälteanlagenbauer. Ich habe alles Kalt gemacht, vom Kühlschrank bis zu Bobbahn. Es gehört viel Elektrik dazu, viel Mechanik und viel Programmierung und natürlich hatten wir jede Menge Spaß. Hier bei einer Anlage die Mit Ammoniak betrieben wird.

2 ronnie berzins

Das war so einige Zeit nachdem ich ja zu Jesus gesagt habe. Ich war damals viel in München, Berlin und in anderen Stätten, oft zwei drei Wochen weg von Zuhause, in Hotels. Bibellesen wurde weniger, das gebet wurde weniger und die moralischen Vorstellungen fingen an aufzuweichen vor allem weil ich München schon viele Nette Mädchen zu finden sind und teile auf der Baustelle auch gut daheim zu gebrauchen sind.

 Das wurde mir nach einiger Zeit klar, dass ich nicht mehr so in der Spur mit Jesus lebe. Ich wollte ja auch wieder zurück doch wie. Wir waren meistens zwei Wochen weg, Haben Montag bis Samstag gearbeitet, Sonntag Frei dann wieder eine Woche gearbeitet und  dann Freitags heim.

Einen Sonntag war in München so eine Rocker Messe. Da bin ich hin, zwar mit schlechtem gewissen aber ich bin hin. Wie ich so durch die Stände laufe sehe ich an einem Stand wo es Tattoos gibt. Ein Schriftzeichen mit Kind. Da musste ich lachen, was mache ich hier. Ich bin zu dem Stand und habe mir das Wort Kind auf den Rücken stechen lassen. Vielleicht heist es auch etwas ganz anderes. Aber an diesem Tag wurde mir eines klar.

3 ronnie berzins

Ich werde als Christ keinen Status Quo erreichen, ich dachte bis dahin immer, wenn ich es schaffe endlich mit meinen Kollegen über Jesus zu reden oder wenn ich es schaffe nicht immer so aggressiv zu sein oder oder oder. Ich habe mein Rettung, mein Christsein an einer moralischen Vorstellung festgemacht. Wollte diese eine Sache noch..... und und und ichwollte das noch, wenn ich eine Stunde früher aufstehe und Bibel lese, wenn ich noch mehr und besser bete.

Jesus möchte mich verändern, möchte dass sich diese Dinge ändern aber daran hängt nicht meine Rettung, daran hängt nicht "mein Kind" sein. Daran hängt nicht dass Jesus mich liebt.

Bis heute ist die Fußwaschung meine Lieblingsgeschichte, Jesus sagt: "wer einmal rein geworden ist, dem muss man zwar ab und zu die Füse waschen aber nicht noch mal ganz". So auch bei uns wenn wir die Seite gewechselt haben, wenn unsere Schuld vergeben ist. Dann braucht es keine ganz Waschung mehr, sondern immer mal wieder eine Fußwaschung am besten Täglich. Dann muss uns Jesus nicht mehr zu seinem Kind machen, das sind wir schon aber trotzdem brauchen wie jeden Tag neu seine Vergebung. 

 

Ich bin Kind Gottes und das bleibe ich auch, daran ändert sich nichts und in ersten Linie geht es darum die Beziehung zu Jesus leben. Und aus dieser Beziehung geschieht Veränderung. Aus dieser Beziehung zu Jesus kann man Kämpfe gewinnen, als Christ leben und mit seinem Versagen und seinen erfolgen umgehen.

 

1.2 ronnie berzins


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