Nur zwei kurze Gedanken zur Beichte die mir im Urlaub gekommen sind als wie eine Katholische Kirche angeschaut haben. 

Als wir das so durch die Kirche gehen und staunen, fragt mich eines unserer Kinder was das ist. Ein Beichtstuhl.Was ist das? Naja da geht man rein bekennt seine Sünden und einem wird vergeben.
Ganz so ist es dann doch nicht, ich als Evangelischer Christ bin der Überzeugung dass niemand als Jesus Christus alleine Sünden vergeben kann. Nur er kann mir meine Schuld nehmen und mir vergeben und Versöhnung schenken. Doch die Beichte hat mich nicht los gelassen. Klar vergibt mir Jesus, wenn ich sagen "Herr vergib mir". Aber oft fällt mir dieses "Herr vergib mir" zu leicht. Es ist nicht schwer bei Jesus seine Schuld zu bekennen, bei ihm um vergeben zu beten. Meine Schuld tut mir leid, ich bereue sie und Jesus vergibt mir. Doch leider bleibt es dann nicht bei dem ernstgemeinten versprechen, dass es nicht mehr vor kommt. Warum fällt es mir in manchen dingen so schwer, die Sünde zu lassen, das richtige zu tun. Immer und immer wieder.
Ich denke das hat mit der Beichte zu tun. Wenn ich vor Gott meine Schuld bekenne, dann ist das eine Sache. Sie aber vor einem Menschen zu bekennen, das ist eine ganz andere Sache. Nicht dass mir dieser Menschen meine Schuld vergeben kann. Aber wenn ich meine Schuld einem anderen Menschen bekenne und nichts anderes ist "BEICHTEN') passieren zwei Dinge.

beiche in der ev kirche


  • 1. Dieser Menschen kann mir Vergebung zusprechen, er kann mir sagen, "Jesus hat dir deine Schuld vergeben". Das kann meiner Seele Frieden bringen, wenn ich mich wegen meiner Schuld Plage. Wenn ich am verzweifeln bin, ob Gott mir vergibt, ob ich noch sein Kind bin, ob er mich immer noch liebt. Da liegt ein Segen drauf mit einem Bruder oder einer Schwester zu beten und Vergebung von einem anderem Menschen zugesprochen zu bekommen.

  • 2.  Johannes 3

20 Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und bleibt im Dunkeln, damit seine schlechten Taten nicht offenbar werden.
21 Aber wer der Wahrheit* gehorcht, kommt zum Licht; denn das Licht macht offenbar, dass er mit seinen Taten Gott gehorsam war.

Wer seine Schuld vor einem anderen Menschen bekennt, der macht einen Schritt aus dem dunkel in das helle. Sobald ich meine Schuld vor einem Menschen bekenne, nehme ich der Schuld bzw. der Sünde sehr viel von seiner Macht.
Das ist wie mir Erpressung, wie lange kann man jemand erpressen? Solange es ein Geheimnis gibt dass nur einer Kennt. Wenn ich etwas gestohlen habe und ein andere sieht dass, dann er mich erpressen. In dem Moment wo ich den Laden gehe und sagen "hier, das habe ich gestohlen" kann ich nicht mehr erpresst werden. So ähnlich ist es auch mit Schuld die ich "nur" vor Gott bringe. Dann kann ich ja immer wieder kommen und jedesmal um Vergebung bitten. Wenn ich aber vor einem Menschen Schuld eingestehen muss, dann wird es oft schwierig. Dabei ist es egal ob ich zu jemand gehe, weil ich an ihm gesündigt habe oder wenn ich zu einem Bruder gehe und ihm meine Schuld bekenne. Jedesmal tretet ich aus dem dunkel in Licht. Ich bekenne, das macht Frei und Stark.

beichtsthul ev kirche

Denn dann hat das dunkel keine Macht mehr über diese Schuld und dann werde ich das nächste mal wenn ich Versuchung komme, vielleicht anderes damit umgehen können.
Vergebung gibt es nur bei Jesus, doch die Beichte kann mir helfen, von der Finsternis ins Licht zu kommen. Das ist mir in der Kirche deutlich geworden. Vielleicht kennst du dass, mach dich frei    --> beichte mal wieder <--


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