Hauptmenü

Bei diesem Spiel geht es nicht um Kraft, weshalb es mal eine tolle Abwechslung zu den Spielen einer Spielstraße ist, bei denen es um körperliche Fitness geht. Es geht viel mehr darum, seinen Kopf richtig zu gebrauchen. Der Ausweg aus einem Labyrinth muss mit dem Stift gefunden werden, eigentlich einfach.

Das Labyrinth sieht man im Spiegel, dass heißt, der Kopf sagt zur Hand rechts, die Hand muss aber nach links. Gar nicht so einfach und für die Zuschauer auch ein Genuss.

spiegelspiel verleih spielstrasse

 Bauanleitung

Alle Holzteile nach den Angaben auf der Zeichnung aussägen, abschleifen und zusammenleimen. In der Zeichnung habe ich den Spiegel an einem Brett befestig, das auf das Holz geleimt wird. Auf dem Bild oben sitzt der Spiegel in einer Einkerbung, die mit der Oberfräse gefräst ist. Je nachdem was für Werkzeug euch zu Verfügung stehen, könnt ihr das nachbauen. Den Spiegel habe ich dann mit einkomponeten Kleber befestigt. 

erlebnispaedagogik-spiel-spiegel-bauanleitung

Zudem ist auf der Zeichnung noch ein Sichtschutz eingezeichnet. So kann man wirklich nur über den Spiegel auf das Blatt schauen. Muss aber nicht sein, ich finde sogar, dass es eher stört. Wobei ich ihn in der Schule oft auch dran habe, so kann einfach nicht geschummelt werden.

Erlebnispädagogischer Aspekt

Das Spiel kann einfach so zum Spaß gespielt werden, es kann aber auch eine ein erlebnisorientiertes Spiel sein. Es soll deutlich machen, dass uns viele alltägliche Dinge (wie Zähneputzen, zum Bus gehen, schreiben usw.) ganz einfach fallen und wir keine Schwierigkeiten haben sie zu tun. Ganz anders geht es Menschen mit einer Behinderung. Ihnen fallen solche alltäglichen Dinge oft extrem schwer und kosten sie viel Mühe und Energie.

Als erstes wird ein Labyrinth ganz normal auf den Tisch gelegt und nachgezeichnet (Mensch ohne Behinderung). Das ist einfach. Nun wird das Labyrinth unter den Spiegel gelegt und erneut versucht ein Weg heraus zu finden (Mensch mit Behinderung). Nicht, dass es diese Behinderung gibt, aber so schwer fallen alltägliche Dinge Menschen mit einer Behinderung, so schwer wie es uns fällt ein Labyrinth im Spiegel zu machen.

Suchen