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Einführung eines neuen Spiels:

  • Einer erklärt das Spiel und es redet auch nur einer.
  • Dinge, die für dich klar sind, müssen für andere nicht klar sein. Erkläre das Spiel vorher jemand anderem. Wenn der andere es versteht, bist du bereit.
  • Schreibe die Regeln an eine Tafel, zeichne ein Muster auf ein großes Blatt Papier und/ oder lass knifflige Regeln vorspielen.
  • Erkläre das Spiel zuerst grundsätzlich, so dass das Prinzip klar ist und kläre dann die Details.
  • Lass dich während des Erklärens auch nicht von Detailfragen aus der Ruhe bringen, sondern sage deutlich, dass du zuerst das Spiel erklärst und dann die Detailfragen klärst.
  • Eine Übungsrunde ist zwar nicht immer gut, doch kann sie helfen, um eventuell offene Fragen zu klären. Das Gute: es geht noch nicht um einen Sieg oder um Punkte.

Spielepaedagogik-einfach-erklaert

Ablauf einer Spielstunde:

  • Zu Beginn der Stunde keine „Gruppen vs. Gruppen-Spiele" und auch keine „Gewinner-Verlierer- Spiele". Sonst bestimmt das den weiteren Ablauf der Stunde zu sehr.
  • Wenn sich die Teilnehmer nicht kennen, vorher ein kleines Kennenlern-Spiel spielen.
  • Wurde das Spiel schon öfters gespielt, fragt die Teilnehmer ruhig nach Variationsideen und versucht, diese einzubauen.
  • Wenn es andere Programmpunkte nach dem Spiel gibt, versucht Überleitungen vom Spiel zum Nachfolgeprogramm zu schaffen oder versucht, den Inhalt des nächsten Programmpunkts mit in das Spiel einzubauen.
  • Wenn es eine Jungscharsstunde oder ein Kindergottesdienst ist und kein unverbindliches Zusammensein, dann sollte einer oder ein Team die Spiele leiten und vorbereiten.
  • Zu Beginn eignen sich Spiele, die viel Bewegung und Spaß bringen. Aber bereits nach einigen „Eisbrechern" soll in eine andere Richtung gewechselt werden, um vielleicht später noch einmal auf diese Art von Spielen zurückzukommen.
  • Spiele, bei denen es nur um Schnelligkeit, Einzelwettbewerb, Intelligenz, Glück oder Spaß geht werden schnell langweilig. Deshalb gilt: verschiedene Spiele oder Spiele mit mehreren Elementen werden nicht so schnell langweilig und bringen doppelt so viel Spaß.
  • Natürlich sollte bei einem Spiel darauf geachtet werden, dass alle beteiligt sind und auch alle in ihren Gaben beteiligt sind und nicht nur Spiele zur Intelligenz oder zur Schnelligkeit gespielt werden.
  • Zum Schluss kann es ein Spiel sein, das die Gemeinschaft hervorhebt oder auch Spiele, in denen man still wird und auf andere zugehen oder sich konzentrieren muss.

Noch einige Tipps:

  • Wenn ein Spiel einfach nicht klappen will, dann lass es und spiele etwas anderes. Das heißt aber auch, dass du immer ein Spiel als „As im Ärmel" haben solltest.
  • Muss ein Spiel so angelegt sein, dass es große Wut und tiefe Enttäuschung gibt?
  • Meistens geht es nicht um den Siegpreis, sondern um die Urkunde und um die Anerkennung, deshalb sollte jeder irgendwann einmal gewinnen! Aber nicht gewinnen lassen, das ist demütigend!
  • Wut und Enttäuschung müssen bei einigen Spielen einkalkuliert werden und es sollten Möglichkeiten zur „Kanalisierung" geschaffen werden.
  • Die Spielfreunde und Spielbereitschaft ist oft nicht einfach da, sondern sollte erst durch geschicktes Vorstellen oder „heiß" machen auf die Spiele errungen werden.
  • Bei komplexen Spielen bereite dich sehr gut vor.

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