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Es ist faszinierend diesem kleinen Motor zuzusehen wie er sich dreht, Stunde um Stunde, bis die Batterie leer ist. Motoren kommen in unserer Welt überall vor: in Küchengeräten, in Spielzeugen, im Föhn, im Rasierer im Auto, in Werkzeugen, Maschinen ..., aber wer weiß wie sie funktionieren? Um dieser Frage nach zu gehen, baut man sich am besten selbst einen. Das ist ganz einfach und überhaupt nicht schwer. Um einen Motor zu bauen braucht ihr nicht viel.

1-kleinen-elektromotor-bauanleitung

Material

  • 9 Volt Blockbatterie
  • Anschlusskabel für die Batterie
  • ca. 2 Meter Kupferlack Draht
  • Magnet (ich habe einen aus einem alten Lautsprecher verwendet)
  • ca. 12 cm. Kupferdraht 1,5 Quadrat mm. zum Biegen der Halterung
  • Reißnägel
  • Lot

 Bauanleitung

Um ein Rundholz mit ca. 20mm wickelt ihr ca. 1,5 - 2 Meter 0,5mm dicken Kupferlackdraht (Kupferlack Draht). Dazu lasst ihr am besten ca. 10cm. frei und klebt dann den Kupferlackdraht an das Holz. Nun beginnt ihr die Spule für den Motor zu wickeln, dazu könnt ihr immer ca. 10 Windungen leicht um das Holz wickeln.

2-kleinen-elektromotor-wickeln

 Dann die Windungen nach links schieben und festziehen, das reicht locker für diesen selbstgebauten Motor.

 3-kleinen-elektromotor-erklaerung

Wenn ihr die 1,50 oder 2 Meter Kupferlack Draht so zu einer Spule gewickelt habt, zieht ihr die Spule von dem Rundholz und wickelt beide losen Enden zwei bis drei mal um die Spule, so dass der Draht nach außen schaut.

4-kleinen-elektromotor-kupferleitung

Mit einem Messer kratzt ihr auf beiden Seiten des Drahtes etwas von dem Lack ab, so dass das blanke Kupfer zu sehen ist. Hier hat der Motor später seinen elektrischen Kontakt. Bitte darauf achten nicht zu viel Lack abzumachen, lieber ein zweites mal Lack entfernen, als beim ersten Mal zuviel weg zu machen. Auf dem Bild seht ihr, wie viel Lack von dem Draht herunter muss.

5-kleinen-elektromotor-bschreibung

 

 Aus dem dickeren Kupferdraht (der nicht lackiert ist) biegt ihr euch zwei Halterungen wie auf dem Bild, in die der Motor später gelegt wird. Die beiden Halterungen werden jeweils auf zwei Reißnägel gelötet. An zwei der Reißnägel lötet ihr bitte gleich ein Kabel an. Hier könnt ihr später die Batterie oder das Netzteil anschließen. Nun noch den Magneten Seitlich an die Wicklung legen.
Wenn ihr nun eine Stromquelle an die beiden Reißnägel anlegt, dreht sich der Motor, erst langsam dann immer schneller, bis er die Maximale Geschwindigkeit erreicht hat.

6-kleinen-zwei-stufen-elektromotor-bauanleitung

 

Versucht verschiedene Spannungen also unterschiedliche Batterien aus, unterschiedliche Magnete und die Entfernung der Magnete zum Motor oder auch mehr oder weniger Draht zu wickeln. 

Fehlersuche

  • Dreht sich Motor nicht könnt ihr folgendes tun:
    • leicht anschucken
    • Nochmals mit dem Messer über die Stelle fahren, an der Lack entfernt wurde
    • Den Magneten etwas verschieben
    • Eine Stärkere Batterie verwenden (vielleicht habt ihr zuviel Draht verwendet)
    • Den Motor neu wickeln, vielleicht hat ihr zu viel Lack entfernt

Nie mit mehr als 12 Volt und 500mA betreiben.

 


 

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